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PRESSESTIMMEN
(Auszug) Klavierabend
mit Lars Vogt Einen
schmucken Platz hat er da gefunden. Lars Vogt, der international
jettende Pianist mit ausgeprägter Treue zu seiner Eifeler Heimat,
der im Juni des kommenden Jahres (1998) mit seinem Festival Spannungen
Kammermusik vom Feinsten an den Rursee bringen möchte. Austragungsort
soll das Kraftwerk in Heimbach sein, ein architektonisches Kleinod aus
dem Jahre 1904 in malerischer Umgebung, das Vogt jetzt zum ersten Mal
im Rahmen eines Benefizkonzerts zur Finanzierung des Festivals als Konzertraum
testete. Die Bestuhlung reichte kaum aus, um die etwa 400 Kammermusikfreunde
fassen zu können. Und an Atmosphäre mangelt es den Räumlichkeiten
nicht [...]. Ein Funke Abenteuerlust abseits steriler Konzertsaal-Perfektion
hat schließlich auch seine Reize. Verbündete für seine
Spannungen fand Vogt im Verein der Freunde und Förderer
von Kunst und Künstlern im Kreis Düren sowie in den RWE.
Grundsätzlich dürfte das Kraftwerk seine Feuertaufe bestanden
haben. Der
Auftakt gelang überaus lebendig, eindrucksvoll und musikalisch hochrangig;
vom Organisatorischen und vom Zuspruch her war es ein voller Erfolg. Der
Verein der Freunde und Förderer von Kunst und Künstlern im Kreis
Düren bot am Samstag eine Vorschau auf seine neue Kammermusikreihe
Spannungen die sich im Sommer dieses Jahres etablieren soll.
Lars Vogt, künstlerischer leite r dieser Reihe und Dürener Pianist
mit internationaler Karriere, spielte Musik im Kraftwerk Heimbach.
Bei Werken von Brahms und Schubert gelang ihm eine Darstellung von leuchtender
Bravour. [...] Großer Beifall im vollen Haus und eine
Zugabe. Der
Pianist Lars Vogt (27),
der heute bereits zu den führenden Klaviervirtuosen der jungen Generation
zu zählen ist, wagte gemeinsam mit dem Dürener Kunstförderverein
und dem RWE den Schritt, eine Turbinenhalle zum Konzertsaal zu erklären.
Der Erfolg gab ihnen Recht. Rund
400 Zuhörer wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen und kamen
voll auf ihre Kosten. Befürchtungen, das Konzert werde unter noch
nicht erprobten akustischen Bedingungen leiden, waren dadurch zerstreut
worden, dass man rund um das Konzertpodium Teppichböden verlegt hatte.
[...] Nach der Pause erklang die große Sonate c-moll von <Franz
Schubert. [...] Auch hier unterstrich der Pianist seine absolute Befähigung
und der nicht enden wollende Schlussbeifall
forderte eine Zugabe heraus. |